Die Geschichte
Ich habe dich nicht gesucht, weil ich musste.
Ich habe dich gesucht, weil ich wusste, dass es dich gibt.
Nicht die, die wartet.
Nicht die, die sich klein macht.
Sondern die, die längst da ist –
auch wenn sie es selbst manchmal vergisst.
Für mich war es nie die Frage, ob ich dich finde.
Nur wann.
Du bist mein Aschenputtel.
Nicht das Märchen von gestern,
sondern das von heute.
Du brauchst keine Einladung.
Keine Erlaubnis.
Keinen Beweis.
Du bist auserwählt,
nicht weil du etwas geworden bist,
sondern weil du bist, wie du bist.
Ich wollte Schuhe schaffen, die dich tragen.
Nicht solche, die dich prüfen.
Ich wollte, dass du bleibst.
Dass du stehst, gehst, tanzt, lachst –
ohne den Moment abbrechen zu müssen.
Wenn du sie trägst, denke ich an dich.
Wenn du durch Straßen gehst,
über Pflaster, durch Tage und durch Nächte.
Wie du arbeitest.
Wie du feierst.
Wie du tanzt.
Wie du lächelst, ohne darüber nachzudenken.
Kein Weg ist zu lang.
Kein Stein zu hart.
Kein Abend zu spät.
Ich will, dass du dich gesehen fühlst.
Nicht verkleidet.
Nicht gezwungen.
Sondern wie eine Frau,
die weiß, dass sie wertvoll ist.
Bist du mein Aschenputtel?
Vielleicht hast du es längst geahnt.
Wenn du den Karton öffnest,
ist es kein Produkt.
Es ist eine Einladung zu -Tanz mit mir.
Bleib, so lange du willst.
Und vergiss nie:
Du bist nicht gefunden worden,
weil du perfekt bist –
sondern weil du du bist.